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Gedichte

Die Schönheit der Welt

Friedrich Hebbel

Die Schönheit der Welt.

Weiß ich nicht, wie du entsprungen,
Weiß ich doch, was dich erhält,
Was den Streit in dir bezwungen,
Und mit ihm den Tod, o Welt!

Der Zerstörung wilde Triebe,
Die kein Selbstgenuß noch band,
Sind erloschen in der Liebe,
Seit du dich als schön erkannt.

Dem Adon, der sterben wollte,
Zeigt sein erstes Bild das Grab,
Das im Fluß ihn decken sollte,
Und er springt nicht mehr hinab.