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Gedichte u. Lyrik für alle Anlässe von
den großen  Meistern der Dichtkunst

Gedichte

Spuk

Friedrich Hebbel

Spuk

Ich blicke hinab in die Gasse;
Dort drüben hat sie gewohnt!
Das öde, verlassene Fenster,
Wie hell bescheint's der Mond.

Es gibt so viel zu beleuchten;
O holde Strahlen des Lichts,
Was webt ihr denn gespenstisch
Um jene Stätte des Nichts.