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Gedichte

25. HERBSTPARK

Paul Boldt

HERBSTPARK

Die gelbe Krankheit herrscht. Wie Säufern fällt

Das Laub Ahornen aus den roten Schädeln,

Und Birken glühn gleich flinken Gassenmädeln

Im Arm der Winde auf dem schwarzen Feld.

Und wie die Hände einer Frau, die sinnt

Ihrem Gemahl nach und der starken Lust,

Ward weiße Sonne kühl! Du aber mußt

Der Nächte denken, die im Juni sind.

In diesen sternenbunten, sagt man, fror es.

Der Park ist so verstört. Aus beiden Teichen

Zittert die Stimme des gefleckten Rohres,

Wenn Wellen so vom seichten Sande schleichen.

Und Regen droht. In Kutten, stummen Chores,

Gehn Wolken um die großen, grünen Eichen.