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Gedichte

33. MEIN FEBRUARHERZ

Paul Boldt

MEIN FEBRUARHERZ

Als trügen Frauen in den Straußenfedern

Das junge Licht wie eine weiße Fahne,

Gehörten alle Häuser reichen Rhedern

Und wären Schiffe, schwimmt um die Altane

Die blaue Luft! Oh, jetzt in einem Kahne

Auf Wassern fahren, süßen Morgennebeln

Entgegensteuern, gleich dem leisen Schwane

Die Wellen teilend mit den schwarzen Hebeln!

Geh in die Leipzigerstraße! Geh ins Freie!

Schön ist die Wollust! Gott ein guter Junge.

Die Dirnen sommern brünstiger als Haie!

Ich habe Geld! Ich bin so schön im Schwunge.

Sonette aus Sonne kitzeln mir die Zunge!

In meiner Kehle sammeln sich die Schreie!