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Gedichte

44. MANN UND MENSCHFRAU

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Paul Boldt

MANN UND MENSCHFRAU

Der Park beleckt, ein grüner Katarakt,

Das weiße Haus, in dem wir nach uns greifen.

Du hast Angstaugen. Um die Fenster streifen

Ahorne braun und indianernackt.

Sturm hat die Nacht, die Negerin, gepackt.

— Du wirst doch diese Herzart nicht begreifen.

Laß aus dir trinken, und ich werde reifen.

Verdorrte Augen überschwemmt dein Akt.

Du kriegst ein Kind. Ich werde einsam sterben

In braunen Muskeln und vom Tag gedörrter.

Jetzt könnten deine Arme mich entfärben.

Orient und Eden machst du gegenwärtig.

Wir wandeln nackt durch baumige Hirnörter.

Engel — dein weißer Bauch ist dunkelbärtig.